Verfahren

  1. Das Objekt wird aus verschiedenen Richtungen vermessen.

    Scannen Vermessen des Objects mit dem 3D-Sensor.   Resultierender Scan Resultierender Scan in der QTSculptor-Software.

  2. Gegebenenfalls erfolgt eine Freistellung der Daten vom Hintergrund.

    Scan vor Freistellung Scan mit unerwünschten Hintergrundinformationen.   Scan nach Freistellung Durch einfaches Markieren relevanter Bereiche mit der Maus wird die Hintergrundinformation ausmaskiert.

  3. Durch exakte Registrierung der überlappenden 3D-Aufnahmen wird ein gemeinsames Weltkoordinatensystem berechnet.

    Registrierung zweier Scans Zum Registrieren zweier Scans werden mit der Maus drei Korrespondenzpunkte gesetzt (grüne Kreuze). Das System ermittelt automatisch die exakten Korrespondenzpunkte (lila Kreuze) und überführt die Bilder in ein Koordinatensystem. Das blaue Kreuz zeigt den korrespondierenden Punkt zum Punkt unter dem Mauszeiger im anderen Scan.

  4. Mittels der integrierten Voransicht können nicht erfasste Objektbereiche leicht erkannt werden.

    Voransicht der Punktewolke Integrierte Voransicht der Punktewolke. Objektbereiche, zu denen keine Informationen vorliegen, sind klar zu erkennen.

  5. Alle Aufnahmen werden zu einem wasserdichten Dreiecksnetz vereinigt.

    Dreiecksnetz nach Triangulierung QTSculptor berechnet aus der Punktewolke ein Dreiecksnetz des Objekts in einer vorgegebenen Auflösung. Dieses Netz kann in einem integrierten 3D-Viewer betrachtet werden.

  6. Die Dreiecksgröße wird der Oberflächenkrümmung angepasst.

    Modell vor Detaillierung Modell vor der Detaillierung; die Dreiecke sind überall annähernd gleich groß.   Modell nach Detaillierung An den Stellen, an denen die Oberflächenkrümmung stark ist und die Dreicke zu grob sind, um das Objekt qualitativ gut darzustellen, arbeitet QTSculptor die Details automatisch heraus.

  7. Nicht vermessene Bereiche werden interpoliert.

    Modell vor Interpolierung Modell mit nicht vermessenem Bereich.   Modell nach Interpolierung Der nicht vermessene Bereich wurde interpoliert und das Modell damit wasserdicht.

  8. Relevante Objektbereiche können selektiv nachbearbeitet werden.

    Selektion von Teilbereichen Objektbereiche können markiert (roter Bereich) und danach selektiv mit ausgefeilten Verfahren weiterbearbeitet werden.

  9. Mit zusätzlichen Fotografien kann ein texturiertes 3D-Modell in fotorealistischer Qualität erzeugt werden.

    Texturiertes Modell Farbfotos, die mit einer herkömmlichen Digitalkamera aufgenommen werden, können mit dem Dreicksnetz registriert und so das Modell texturiert werden.


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