Unternehmen

Innovation in der optischen 3D-Vermessung und Modell-Rekonstruktion: Das ist das Ziel der Polygon Technology GmbH.

Polygon Technology GmbH Darmstadt wurde im September 2001 als Spin-Off-Unternehmen des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung und des INI-GraphicsNet gegründet.

Die Firma ist Hersteller eines Komplett-Systems für die 3D-Digitalisierung realer Gegenstände und die Gewinnung formtreuer Computermodelle aus den aufgenommenen Punktewolken.

Der Firmengründer, Dr.-Ing. Peter J. Neugebauer war zuvor Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Graphische Datenverarbeitung und hat dort das QTSculptor-System entwickelt.

Die Idee

Im Modell- und Formenbau, im Dentalbereich und bei der Optimierung der Werkstückgeometrie werden oftmals digitale 3D-Modelle von realen Formprototypen benötigt, um damit Urmodelle zu digitalisieren, Kopiermodelle mit Rapid Prototyping Methoden zu erstellen, das visuelle Erscheinungsbild für unterschiedliche Materialeigenschaften zu visualisieren oder um z.B. die Modellform unter Einsatz rechnerischer Methoden zu optimieren.

Am Fraunhofer-IGD wurde mit dem Prototyp QTSculptor ein Basissytem entwickelt, mit dem reale Gegenstände oder Formprototypen mit Hilfe von bildgebenden 3D-Sensoren vermessen und durch Verfahren der Mehrbildintegration aus mehreren 3D-Aufnahmen rekonstruiert werden können.

Polygon Technology GmbH hat die Software zur Produktreife entwickelt und besitzt die Rechte an QTSculptor.

Durch den Einsatz dieses Systems ergibt sich damit eine wesentliche Erleichterung bei der Rekonstruktion von Modellformen. Die bislang eingesetzte aufwendige Einzelpunktvermessung und anschliessende Rückführung der Einzelpunkte in einen CAD-Datensatz durch einen Experten können durch den Einsatz des neuen Systems signifikant beschleunigt und vereinfacht werden.
Noch gravierender fällt der Vorteil des neuen Systems beim Vergleich mit computergraphischen Modellierungswerkzeugen ins Gewicht. Die Modellierung realer Gegenstände ist mittels einer Modellierung von Hand praktisch nicht mit einem 100%igen Wiedererkennungswert zu leisten.

Im Unterschied dazu können mit dem neuen System auch künstlerisch weniger routinierte Anwender ohne Schwierigkeiten dreidimensionale Abbilder realer Gegenstände gewinnen.


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